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Sebastian Vettel
Alles hat so gut angefangen. Beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag, übrigens der 100. Grand Prix des Red Bull Racing Teams, hatte sich Vettel für die Pole Position qualifiziert, legte einen fulminanten Start hin und blieb erst einmal in Führung. Während der Heppenheimer seinen Vorsprung weiter auszubauen versuchte, schob sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso an Vettels Teamkollegen Mark Webber vorbei und schaffte es dann beinahe, den Führenden zu verdrängen. Doch Vettel konnte sich retten, sein Vorsprung stieg zeitweise auf 15 Sekunden an.
Beim Boxenstopp in Runde 15 passierte dann das Malheur. Das Safety-Car musste ausrücken, und als nach drei Runden die Strecke wieder freigegeben wurde, ließ sich Vettel zu weit zurück fallen und hielt den Maximalabstand zum Safety-Car nicht ein. Die Folge: Durchfahrtsstrafe für den Red Bull Piloten. Webber allerdings konnte – nun in Führung – seine neue Position verteidigen und ging als Sieger aus dem Rennen auf dem Hungaroring. Vettel konnte sich hinter Fernando Alonso nur noch auf Platz drei einreihen und war dementsprechend enttäuscht. „Ich dachte, es kommt noch eine Runde hinter dem Safety-Car“, erklärte Vettel seinen Fehler nach dem Rennen. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali, der sich mit seinem Fahrer Fernando Alonso über Platz 2 freute, kommentierte beschwichtigend: „Klare Sache, so etwas passiert. Es ist Racing.“


