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MTB Doppelsieg
Nationale Meisterschaften Deutschland und Österreich (17./18. Juli 2010): Sabine Spitz siegt bei Deutschen Meisterschaften, Lisi Osl wird Österreichische Meisterin, Silber für Anja Gradl
Sabine Spitz (Murg) hat in Bad Salzdetfurth ihren elften Deutschen Meistertitel gewonnen. Die Olympiasiegerin siegte deutlich vor Teamkollegin Anja Gradl (Amberg), so dass man einen Doppelsieg im central Pro Team feiern durfte. Mona Eiberweiser wurde Zwölfte. Einen Tag später machte es Lisi Osl ihren Deutschen central Teamkolleginnen nach und wurde Österreichische Meisterin.
Trotz Trainingsrückstand und spätem Saisonstart durfte sich Sabine Spitz in Bad Salzdetfurth zum dritten Mal in Folge das Meisterjersey überstreifen. Die 38-Jährige spielte auf dem 4,6 Kilometer langen Kurs in der Solestadt ihre ganze Erfahrung aus und ließ sich auch durch das hohe Anfangstempo ihrer central-Teamkollegin Anja Gradl und Elisabeth Brandau (Schönaich) nicht aus der Ruhe bringen. „Die beiden haben ein hohes Tempo vorgelegt. Ich bin aber ruhig geblieben und habe auf meine Chance gewartet“, erläuterte Sabine Spitz das Geschehen in der Anfangsphase. Diese Taktik sollte sich auszahlen. Während Anja Gradl schnell ihren eigenen Rhythmus suchte und erst einmal ein wenig an Boden verlor, brach die letzte Begleiterin von Sabine Spitz im letzten Renndrittel völlig ein. So wurde auch für Anja Gradl der Weg frei zur Silbermedaille, die ebenso wenig in Gefahr war wie Rang eins für Sabine Spitz. „Ich habe heute mein Ding gemacht und freue mich, dass ich den Titel verteidigen konnte. Speziell in diesem Jahr war das alles andere als selbstverständlich“, kommentierte die Südbadenerin, die nach 1:42:48 Stunden mit 1:29 Minuten Vorsprung gewann. Einen schlechten Tag erwischte Mona Eiberweiser. Nach gutem Start bei ihrer ersten DM in der Eliteklasse fiel sie danach noch bis auf Platz zwölf (+16:07) zurück.
Einen Tag später hat Lisi Osl in Haiming bei den Österreichischen Meisterschaften „nachgezogen“. Sie siegte mit drei Minuten Vorsprung deutlich vor ihrer Schwester Maria Osl und wurde so ihrer klaren Favoritenrolle gerecht. „Der Kurs war extrem anspruchsvoll Aber ich war zufrieden mit meiner Verfassung“, erklärte Lisi Osl, die damit schon auf den nächsten Weltcup. in Champéry anspielt. In der Schweiz findet der vierte von sechs Weltcupläufen statt. „Ich bin zuversichtlich für das Rennen“, meinte Lisi Osl nach dem vierten Titelgewinn in Folge. Dort hatte sie vor Jahresfrist mit einem Sieg den Grundstein für den Gewinn des Gesamtweltcups gelegt.



